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© andreas horchler

die kriege der präsidenten

sherlock holmes- die unautorisierte biographie

Eine harte Nuss!  Wieder einmal. Nach "Molwanien" und "Phaic Tan" nun "Sherlock Holmes". DIe Ilusion einer Biographie. Der Lebenslauf einer fiktiven Person. Klanglich so gestaltet, das sie authentisch klingt. Die richtigen Schauspieler erst einmal. Ein "very british" Bodo Primus, ein immer nörgelnder, immer von sich selbst eingenommener Walter Renneisen als Holmes, ein zweifelnder Bohème Volker Risch als Watson.  Die richtigen Sounds,  wenn Moriarty, Sherlock Holmes´großer Widersacher, den Reichenbachfall in der Schweiz hinabstürzt. Dann aber auch die passende Musik. Wir wissen nur, das Sherlock Holmes die Violine spielte, das Instrument auf den Knien liegend. Wie klingt das? Ein Geigenthema für Sherlock also, Holzbläser als Kontrast für Watson, bedrohliche Streicher als Leitthema für Moriarty und tiefe, treibende Kontrabässe, die Jack the Ripper einführen.  Viktorianisch, ja, aber fiktiv viktorianisch!

abbitte

Abbitte von Ian Mc Ewan Hörbuchbearbeitung und Regie, Eichborn/Diogenes In der Hörbuchfassung wurde der grandiose Roman, der mit Erzählperspektiven kunstvoll spielt und am Schluss noch eine überraschende Wendung nimmt, sehr behutsam von Andreas Horchler gekürzt.
jähn-merbold-die geschichte der deutschen raumfahrer deutsche grammophon 2004

Die Kriege der Präsidenten hr, Deutsche Grammophon 2003

Die USA, ihre Präsidenten und Ihre Kriege im 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts Nach über zwei Stunden Hörgenuss – Sprecher ist Siemen Rühaak - wird einem wieder bewusst, wie sehr die USA und vor allem ihre Präsidenten die letzten 60 Jahre geprägt haben. „Die Kriege der Präsidenten“ liefert einem auf beeindruckende Weise die historischen Fakten von 60 Jahren Weltgeschichte, die persönliche Einordnung überlässt das Feature aber dem Hörer. SR

Molwanien

“Man könnte aber auch sagen, dass Andreas Horchlers akustische Adaption dieses unglaublichen Reiseführers etwas schafft, was im akustischen Medium nun alles andere als einfach ist: eine Komik nämlich zu erzeugen, die überzeugend und unfassbar ist. Wenden wir uns also noch einmal einem wirklich wesentlichen Punkt der molwanischen Kultur zu: der Sprache.Tipp: Sprache. - Es gibt vier Geschlechter. Man kann - wie einige Reisende experimentell feststellten, ein 'j' oder ein 'sse' nach Belieben nach irgendein Wort hängen. Aber weit kommt man damit nicht. Diese Pointe über eine - wie der Reiseführer versichert - an sich unsprechbare Sprache, kann man wohl lakonisch nennen. Und das bei solch komplizierter Grammatik:Man bedenke auch, dass die syntaktische Struktur der molwanischen Schriftsprache recht kompliziert sein kann, wobei Schriftsteller häufig die dreifache Negation verwenden. - [Molwanisches Original.] Ist es nicht so, dass das Wasser nicht nicht untrinkbar ist? Sollten Sie übrigens weiterhin das Bedürfnis verspüren, Ihren nächsten Urlaub wie gewohnt auf Mallorca und nicht in der molwanischen Hauptstadt Lutenblag zu verbringen, lassen Sie sich ein Statement mit auf den sonntäglichen Weg geben, das die altehrwürdige BBC über diesen unschätzbaren Reiseführer vermeldete: Er - der Reiseführer - würde - nun kommt das Zitat - "unschätzbare Informationen für die vielen reisenden Ignoranten [enthalten], die dieses wunderschöne Land nicht kennen."Mit anderen Worten: Was könnte man haben gegen ein Werk, dass die Lachmuskeln reizt und die Reisekosten mindert.” DLF
Unterwegs in der Geschichte Deutschlands, Hörverlag, CH Beck 2011 “Grandios lehrreich und spannend zu höen” MDR Figaro
Im Gespräch der beiden Raumfahrer mit Andreas Horchler kommen sämtliche Aspekte einer Weltraummission zur Sprache. So unterhält sich der Publizist mit seinen beiden Gesprächspartnern über das Gefühl des Loslassens beim Austritt aus der Erdatmosphäre und diskutiert mit ihnen sowohl über interessante technische Details als auch über die Zukunft der Raumfahrt. Der Hörer erfährt aus erster Hand von Emotionen und Erlebnissen im Kosmos und wird mitgenommen auf eine Reise von der Erde bis ins All. Auf zwei CDs mit insgesamt 140 Minuten Gesamtlaufzeit bekommt man einen faszinierenden Einblick in das Leben und die Erlebnisse zweier Raumfahrer, die wahrlich Schwereloses, aber sicher nichts Inhaltsloses zu berichten haben. Sächsische Zeitung