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© andreas horchler

great society 2014

Das Ende der Rassentrennung, Wahlrecht für Afroamerikaner, Unterstützung für Kranke, bessere Luft, Kulturförderung. Lyndon B. Johnson, der nach dem Attentat auf John F. Kennedy 36. US-Präsident geworden war, stieß vor 50 Jahren, am 22. Mai 1964 sein Programm der "great society" an. Johnson,  international als Präsident des Vietnamkriegs bekannt, erließ in den darauffolgenden Jahren mehr Reformgesetze als jeder Präsident vor ihm. Bis heute profitieren Amerikaner von den Programmen der "großen Gesellschaft". Gleichzeitig wird klar, dass Johnsons Vision in vielen Teilen noch nicht Realität geworden ist.

promise zone 2014

Oklahoma, gehört zu den 5 Promise Zones, die Präsident Obama im Januar benannt hatte. Neben Teilen von San Antonio, Philadelphia, Los Angeles und dem Südosten von Kentucky will der Präsident hier in Oklahoma Sonderbedingungen für Wirtschaft, Investitionen, Bildung und Sicherheit schaffen.  Regionen und Regierung sollen zusammenarbeiten, es für Firmen attraktiver machen, sich dort anzusiedeln, mehr Arbeitsplätze zum Beispiel in der Landwirtschaft schaffen, mehr Familien Zugang zu gesunder Nahrung ermöglichen.
go hard or go home 2013 Detroit ist pleite. Die Motor City hat ihre Glanzzeiten gesehen, Motown war gestern, Eminem ist weg. Aber es gibt erstaunliche Leute in Detroit. Menschen, die nicht aufgeben wollen, die Schaufeln in die Hand nehmen und aufräumen. Eine 2 Millionen-Stadt hat sich auf 700000 Einwohner geschrumpft. Die Lage ist nicht sehr hoffnungsvoll, aber Aufgeben kommt für viele nicht in Frage.     150 jahre gettysburg 2013 Der Sündenfall im Bruderkrieg Amerikas. 150 Jahre später kommen re-enactors in das Kaff im Süden Pennsylvanias, in den Uniformen der Yankees und denen der Konföderation. Sie stellen die Schlacht nach, in der die Niederlage des Südens besiegelt wurde.

geschichten

Ein paar Ausschnitte von Arbeiten, die nicht so lange zurück liegen und solchen, die mich ganz besonders beschäftigt haben. Vieles davon gibt es auch im Netz, manches auf CD, manches in Archiven.

jürgen klinsmann 2014

Jürgen Klinsmann, der Weltmeister, der Macher des Märchens von 2006, der Einpeitscher des Teams USA. Ein Mann, der vielleicht in der Lage sein wird, Amerika doch noch zur Fußballnation  zu machen. Wer weiß. Bei seiner Prognose für die Weltmeisterschaft in Brasilien 2014 lag er allerdings....etwas....daneben. So wie viele von uns!

war on coal 2014

Appalachia, das ist das Armenhaus Amerikas. Besonders schlimm: Harlan County im Osten Kentuckys. Die Kohle spielt im alten Revier keine große Rolle mehr, auch wenn die Politik mit einem angeblichen Krieg gegen die Kohle Wahlkämpfe macht. Das Leben am Fuß der Blue Ridge Mountains ist immer hart gewesen. Aber ohne Kohle, meinen viele, könnte es eher besser als schlechter werden.

die flüsse der welt - mississippi 2001

Die Ojibwe nannten den Bach, der dem Lake Ithasca hoch im Norden von Minnesota entspringt, einfach: Das große Wasser. Ziemlich unbefriedigend für die Weißen Kartographen, die süchtig nach Namen waren und einfach das indianische Wort als Namen für den Fluß nahmen: Mississippi. Eine Arbeit aus dem Jahr 2001. Eine Reise von Minnesota bis nach Louisiana, an den Golf von Mexiko.
Martin Luther King hatte ein Redemanuskript an diesem heißen Nachmittag in Washington Ende August 1963. Erst einmal hielt er sich an den Text. Dann rief von hinten jemand: Erzähl Ihnen von Deinem Traum.Dannn schrieb der Bürgerrechtler, der mit einer viertel Million Menschen in die amerinanische Hauptstadt gekommen war, um für Gleichberechtigung zwischen Schwarz und Weiß zu kämpfen, mit Worten Geschichte.

 der traum-50 jahre marsch auf washington 2013

kennedobama 2013 Was haben sie gemeinsam, die Präsidenten der Hoffnung. John F.  Kennedy, der erste Katholik im Weißen Haus, Barack Obama,  der erste schwarze Präsident. Hohe Erwartungen an den jeweils  jungen, nicht aus dem Parteiestablishment stammenden Mann.  Und sonst?  Als große Präsidenten können wohl beide neben Washington,  Lincoln und Franklin D. Roosevelt nicht bestehen.

snowden 2013

Edward Snowden macht  US-Präsident Obama ziemlich zu schaffen. Und das schon seit einem Jahr. Die fortgesetzten Enthüllungen des ehemaligen NSA- Mitarbeiters vergiften das Vertrauensverhältnis zu den Verbündeten. US- Regierung und Geheimdienste verwickelten sich in Widersprüche und geloben Nachbesserungen. Viel geschehen ist noch nicht. Das Kapitel Snowden scheint noch lange nicht zu Ende geschrieben zu sein.
amerikas heimliches fukushima 2014 In den Black Hills von South Dakota wurde von den  1950er bis in die 1970er Jahre Uran gefördert. Für  die Kernkraftwerke, für die atomare Aufrüstung. Tausende Tagebau-Minen wurden nie versiegelt. Die Hinter- lassenschaft strahlt in dem dünn und vor allem von Sioux -Indianern besiedelten  Land weiter. der über-präsident- 150 jahre lincoln-attentat 2015
Abraham Lincoln gehört zusammen mit George Washington und Franklin Delano Roosevelt zu den beliebtesten Präsidenten der US-Geschichte. Von 1861 bis zu seiner Ermordung regierte der hochgewachsene Mann mit dem markanten Bart und dem charakteristischen Zylinder ein Land, das im Bürgerkrieg zu zerbrechen drohte. Seine Amtszeit war geprägt vom US-Bürgerkrieg, der Frage der Einheit der Nation und dem Ende der Sklaverei. Am 14. April 1865 wurde er in der Hauptstadt Washington Opfer eines Attentats.